10 Jahre BIHA Jubiläumsveranstaltung
10 Jahre Beratung für Arbeitgeber zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) richtete am 24. Oktober 2011 in seinen Räumlichkeiten die Jubiläumsveranstaltung für das Projekt BIHA aus, das von der Fortbildungskademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH getragen und seit 2001 von UVNord – Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. unterstützt wird.
Zahlreiche Gäste aus Hamburger Unternehmen und Betrieben sowie viele Kooperations- und Netzwerkpartner waren gekommen, um im Rahmen einer Fachveranstaltung das Jubiläum zu begehen. Seit 10 Jahren sensibilisiert, berät und unterstützt BIHA (Bildungs- und Integrationsfachdienst Hamburg) mit stets neuen und aktuellen arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkten die Wirtschaftsunternehmen der Metropolregion Hamburg bei der Teilhabe schwerbehinderter Menschen und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Mit über 1.900 persönlichen Beratungen hat das vierköpfige Team von BIHA bisher rund 550 Unternehmen und damit die Arbeitsplätze von rund 40 % aller sozialversicherungspflichtig beschäftigter, schwerbehinderter Menschen in Hamburg erreicht.
Michael van Loo, Personalleiter des UKE, begrüßte als Hausherr die Gäste der Veranstaltung und betonte gegenüber BIHA-Projektleiter Manfred Otto-Albrecht die gute und verlässliche Zusammenarbeit mit BIHA, weshalb man sehr gerne die Ausrichtung dieser Jubiläumsveranstaltung übernommen habe.
Erfolgreicher und kompetenter Partner der Wirtschaft
"Als wir vor zehn Jahren das FAW-Projekt BIHA mitbegründet haben, waren wir zwar vom Konzept und der Notwendigkeit eines solchen Projektes überzeugt. Dass BIHA aber zu einem so erfolgreichen Partner der Wirtschaft werden würde, war nicht unbedingt vorauszusehen – die Rückmeldungen zu Ihrer Arbeit aus unseren Mitgliedsunternehmen jedenfalls sind ausschließlich positiv". Mit diesen Worten eröffnete Michael Thomas Fröhlich (Hauptgeschäftsführer von UVNord) die Veranstaltung.
Die Leiterin des Integrationsamtes der Stadt Hamburg, Brigitte Ritter, hob in ihrem Grußwort hervor, dass BIHA auch diejenigen Unternehmen für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Menschen gewinnt, die das Integrationsamt als behördliche Institution nicht erreichen könne.
Sehr anschaulich berichteten Dr. Verena Fink (Stiftung Historische Museen Hamburg) und Rüdiger Schlott (Personalbereich Hamburg Airport) von der qualifizierten und vielfältigen Zusammenarbeit mit BIHA im betrieblichen Alltag.
Richard Nürnberger, Geschäftsführer der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, gratulierte dem Projekt. Er betonte, dass der Ansatz der FAW, die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und die Anforderungen der Wirtschaft optimal in Einklang zu bringen, nirgends deutlicher wird als im Blick auf die Arbeit von BIHA. Die enge Kooperation der FAW mit dem Integrationsamt und die strategische Partnerschaft mit der Vereinigung der Unternehmensverbände UVNord machen eine der Besonderheiten des Projektes aus.
…und es geht doch
Zudem ist es mit der Kampagne "…und es geht doch", dem gleichnamigen Dokumentarfilm, dem Unternehmensnetzwerk "Runder Tisch" sowie umfangreichen Veröffentlichungen und einer bundesweiten Referententätigkeit gelungen, sich als kompetenter und verlässlicher Partner der Wirtschaft im Bereich der Teilhabe zu etablieren. Das drückt sich auch in der guten Zusammenarbeit mit den Trägern der Rehabilitation und den Arbeitsmarktinstitutionen aus.
Zu den Gratulanten, die sich beim abschließenden Get-together mit Buffet und Hamburger Akkordeonmusik gut unterhielten, zählten auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg, Sönke Fock, und die neue Hamburger Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner.






